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wie schreibt man eine bewerbungInititiativbewerbung.com unterstützt Jobeinsteiger beim Bewerbungsprozess sowie beim Vorstellungsgespräch. Hier finden Sie Alles zum Thema Bewerbung, Anschreiben & Lebenslauf. Das Team von Initiativbewerbung.com ist stetig darum bemüht, sowohl aktuelle Kniffs und Tricks, aber auch weiterführende Literatur zu empfehlen, die beim Thema Bewerbungen für die Leserinnen und Leser hilfreich sein könnte. Wir wünschen viel Spaß beim lesen und viel Erfolg mit Ihrer Bewerbung!

Was ist eine Initiativbewerbung?

Initiativbewerbungen, auch Spontanbewerbungen genannt, stellen eine besondere Form der Bewerbung dar. Im Gegensatz zum gängigen Bewerbungsprozedere, wird sich im Falle einer Initiativbewerbung speziell auf eine Tätigkeit beworben, für die ein Unternehmen gar keine freie Stelle ausgeschrieben hat. Das bedeutet, dass aus eigener Initiative ein Betrieb mit einer Bewerbung kontaktiert wird, ohne dass dieser dazu explizit aufgerufen hat. Es ist schon oft vorgekommen, dass gerade diese eigene Initiative einen besonders guten Eindruck auf einen Personalchef gemacht hat, und so der ein oder andere an seinen Traumberuf gelangt ist. Gerade im Zuge von hoher Arbeitslosigkeit erhalten Arbeitgeber eine Vielzahl von Initiativbewerbungen, was zusätzlich durch die geringen Kosten von elektronischen Bewerbungen heutzutage begünstigt wird.

Vorteile einer zeitgemäßen Bewerbung

Wie bereits erwähnt, können Sie anhand einer Initiativbewerbung einen guten ersten Eindruck erlangen. Immerhin zeugen Sie von einer starken Persönlichkeit, wenn Sie sich aus eigener Initiative bei einem Unternehmen bewerben. Selbst wenn es zur Zeit der Bewerbung akut keine freie Stelle im Betrieb geben sollte, bedeutet das nicht immer gleich das Ende ihrer beruflichen Karriere in diesem Betrieb. Denn immerhin sollten Sie sich bewusst sein, dass gerade Sie durch die Initiativbewerbung in einem späteren Bewerbungsverfahren sogar als erstes berücksichtigt werden könnten oder die Initiativbewerbungen zumindest als erstes durchgegangen werden, bevor eine freie Stelle von einem Unternehmen ausgeschrieben wird. Zu diesem Zeitpunkt profitieren Sie immer noch davon, dass Sie eigene Initiative schon bei der Bewerbung gezeigt haben.
Manchmal kann sich eine Initiativbewerbung auch als problematisch herausstellen, da man nicht genau weiß, an was für einer Art von Arbeitskraft es einem Unternehm fehlt. Schließlich bewerben Sie sich blind auf eine Stelle, die Sie bevorzugen. Oftmals bietet es sich auch an, im Voraus ein Unternehmen zu recherchieren, um sicher zu gehen, dass ihre Qualifikation in Verbindung mit ihrer beruflichen Erfahrung überhaupt gesucht wird, geschweige denn in dem Unternehmen, bei dem sich aus eigener Initiative beworben wird, überhaupt von Nutzen ist.

Die Eigenarten einer Initiativbewerbung

Durch die richtige Recherche eines Ansprechpartners aus der Personalabteilung beweist man organisatorisches Denken und sorgt dadurch dafür, dass eine Initiativbewerbung den schnellsten Weg zu dem richtigen Adressaten findet. Somit wird ein persönlicherer Bezug zu dem Leser ihrer Bewerbung hergestellt und es muss nicht auf unpersönliche Begrüßungsfloskeln wie zum Beispiel „Sehr geehrte Damen und Herren“ zurückgegriffen werden. Es empfiehlt sich aber auch den Betrieb zu kennen und zu recherchieren. Das hat zum Vorteil, dass Sie sich ein Bild davon machen können, was Sie als Arbeitskraft einem Unternehmen bieten können. Findet man keine Übereinstimmungen in einem Unternehmen, der in das gelernte Berufsbild passt, macht eine Initiativbewerbung im Grunde genommen keinen Sinn. Wenn man sich sicher ist, wo man sich als was bewirbt und das auch in der Bewerbung zum Ausdruck bringen kann, ist man auf dem richtigen Weg.
Man kann sich stets bei einer Initiativbewerbung entscheiden, ob man diese ausführlich, also mittels einer Bewerbungsmappe gestaltet, oder aber auch eine Kurzbewerbung anzufertigen, die lediglich aus dem Bewerbungsanschreiben und dem tabellarischen Lebenslauf besteht. Im Bewerbungsschreiben ist darauf zu achten, dass das Wort Initiativbewerbung nicht im Betreff auftaucht. Dadurch, dass Sie sich auf keine vom Unternehmen ausgeschriebene Stelle bewerben, ist dies einem Arbeitgeber durchaus bewusst und es muss daher nicht explizit noch in der Betreffzeile darauf aufmerksam gemacht werden. Auf dem Deckblatt der Bewerbung kann ruhig angemerkt werden, dass es sich bei der vorliegenden Bewerbungsmappe, um eine Initiativbewerbung handelt. Das wohl wichtigste Dokument, welches ihrer in Initiativbewerbung nicht fehlen sollte, ist das Motivationsschreiben. Das Motivationsschreiben ist deswegen so wichtig für ihre Initiativbewerbung, weil es kein bestimmtes Stellenangebot des Arbeitgebers gibt, auf welches Bezug genommen werden kann. Sie können daher mittels des Motivationsschreiben dem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber erklären, warum gerade Sie für eine Stelle oder für das Unternehmen im Allgemeinen geeignet sind, bei dem Sie sich bewerben.
Deswegen sollten in dem Motivationsschreiben besonders die bisherigen Praxiserfahrungen herausgehoben und Gründe genannt werden, warum Sie einen Mehrwert für die Firma darstellen und diese Sie einstellen soll. Daher sollte auch nicht auf den tabellarischen Lebenslauf verzichten werden, der Sie in der Hinsicht definitiv weiter bringt. Alte Arbeits- und schulische oder universitäre Abschlusszeugnisse machen ihr Bewerbungsschreiben glaubwürdiger. Sie sollten eine Initiativewerbung auf Grund der besonderen Gegebenheiten immer individuell auf eine jeweilige Firma zuschneiden. Wenn man sich nun absolut gar kein Bild davon machen, was ein Betrieb für Voraussetzungen an seine Mitarbeiter stellt, kann es oftmals hilfreich sein, sich an alten Stellenanzeigen von einem Unternehmen zu orientieren. Kann man alte Stellenanzeigen finden, ist anhand dieser in Erfahrung zu bringen, welche Voraussetzungen in Bezug auf die Qualifikation, aber auch die Berufserfahrung von Seiten des Unternehmens erwartet werden.
So manche Jobs werden von Arbeitgebern heutzutage schon vor den Stellenausschreibungen mit Initiativbewerbern besetzt. Das spart auch dem Arbeitgeber enorm viel Zeit, wenn er im Falle von Mangel an Personal auf eine Initiativbewerbung zurückgreifen kann, und nicht erst Stellenangebote publizieren muss, um eine freie Stelle in seinem Unternehmen zu bewerben.